Wir, Heike Lentge und Viola Stöckel, sind junggebliebene Fachfrauen aus dem Jahrgang 1964.

Heike Lentge
Ich, Heike Lentge, bin Diplom Sozialpädagogin und zertifizierter Coach für Führungskräfte, sowie zertifizierte Mediatorin. Meine beruflichen Erfahrungen habe ich in Non- Profit Unternehmen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und verschiedenen Führungsfunktionen gesammelt. Als freiberufliche Dozentin bin ich schwerpunktmäßig zu pädagogischen und betriebsorganisatorischen Themen in der Fort- und Weiterbildung tätig.
Die Arbeit mit Menschen ist meine Leidenschaft. Persönliche Entwicklungen und Organisationsprozesse mit meiner Fachlichkeit zu begleiten, ist für mich eine sinnstiftende Herausforderung, die ich gerne annehme. Dabei sind für mich Vertrauensaufbau, Gleichberechtigung in den Gesprächen und eine humorvolle Atmosphäre die Weichen für eine gewinnbringende Zusammenarbeit.
Viola Stöckel
Ich, Viola Stöckel, bin Diplom Pädagogin und zertifizierte Supervisorin. In unterschiedlichen Rollen in verschiedenen Arbeitsbereichen wie in den ambulanten Hilfen, in der Fort- und Weiterbildung, sowie in Supervisionsprozessen und im Projektmanagement konnte ich meine fachliche Expertise entwickeln.
Mich begeistert es, Menschen auf ihren Weg in Veränderungsprozesse zu begleiten und sie in schwierigen Arbeitssituationen dabei zu unterstützen. Dies geschieht mit vielfältigen Arbeitsmethoden, um Klarheit zu gewinnen und eigene Stärken weiter zu entwickeln, mit Empathie, und Offenheit. Auf den Punkt gebracht: konkret, Wertschätzend und zielgerichtet mit Humor.
Hintergrund
2023 trafen wir, die beiden junggebliebene Fachfrauen, die gemeinsame Entscheidung, dass wir unsere fachliche Expertise bündeln und uns beruflich zusammen auf den Weg begeben. Unsere gleichen pädagogischen Visionen, Ziele und Handlungsstrategien sind die Basis für unsere Zusammenarbeit. Wir bieten Beratungen (Supervision und Coaching) und thematische Seminare, sowie Moderation von Veranstaltungen und Fachtagen an.
Unsere konzeptionellen Schwerpunkte sind:
- Identität & Rollen – im beruflichen Kontext
- Führung – Führungskompetenzen
- Willkommen Generationenvielfalt – Älterwerden im Beruf, Zusammenarbeit, Anerkennung schaffen
- Teamentwicklung – Vielfalt - Kommunikation – (wir) Reden miteinander
- Konfliktmanagement
Das können Sie von uns erwarten:
- Sehr hoher Qualitätsanspruch in der Gesprächsführung
- Methodenvielfalt
- Systemisches Denken und Handeln
- Einen geschützten Raum für ihre Anliegen und Themen
- Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit
- Ein humanistisches Menschenbild
Aus der eigenen Arbeit in Supervisions- wie Coachingprozessen ist der Wunsch, ein Angebot zur Identität- und Rollenklärung zu schaffen, entstanden. Diese Klärung ist ein wesentlicher Aspekt, um in einer Führungsposition wirksam zu sein, sowie selber Visionen und Ziele entwickeln zu können. Jedoch wird dieser oftmals durch ein überboardenes Tagesgeschäft und einer Vielfalt von Führungsmethoden und -instrumenten vernachlässigt. Unzufriedenheiten und eventuelles Scheitern in der Führungssituation können hier als Folge u.a. genannt werden.
Welche Möglichkeiten kann es geben, um aus diesem Dilemma als Führungsperson herauszutreten? Hierfür haben wir uns mit Identitätsbegriffen, Rollendefinitionen und Führungsverständnissen auseinandergesetzt. Daran wurde deutlich, dass eine zielgerichtete Personalführung das eigene Verständnis – Warum will ich führen? Wer bin ich als Führungsperson? – benötigt.
Fit for Good Times
Mit Fit for Good Times schaffen wir ein Format, in dem wir an einem Wochenende Frauen in Führungspositionen einladen. Die begleitete Zeit soll den Raum geben um die eigene Rolle zu klären, die Selbstführung zu stärken und die Unsicherheitskompetenz zu stärken. Die Balance für diese intensive Zeit wird durch ein begleitetes Kreativangebot – Papierkunst – und ein angeleitetes Bewegungsangebot – Stuhlyoga entstehen. Der Coachingprozess wird methodisch durch Coachingspaziergänge lebendig. Für das gute Miteinander in der Gruppe sorgt ein geselliges Beisammensein mit Freude und Humor.
Unsere Zielgruppe sind Frauen in Führungspositionen. Zu den gesellschaftlichen Verhältnissen gehört es leider immer noch, dass es die Frauen sind, die eine Rollenvielfalt, wie u.a. Frau, Partnerin, Tochter, Mutter und Berufstätigkeit, beherrschen müssen. Führungsrolle und eigene berufliche Entwicklung können unter Umständen zu einem inneren Konflikt führen und/ oder im ständigen Widerspruch erlebt werden. Unser Angebot soll hier eine Möglichkeit für den Zugang zur eigenen Balance in der Rollenvielfalt schaffen.
Die Arbeitswelt befindet im stetigen Wandel durch die zunehmende Digitalisierung, KI, Automatisierung, Agilität, Homeoffice, Hybride Arbeitsmodelle, um einige Entwicklungen zu nennen. Die parallel verlaufenden gesellschaftlichen Veränderungen u.a. durch den Generationswandel, Klimakrise und weltweite Kriege kennzeichnen die Arbeitsprozesse. Diese Transformationen erfordern von den Führungskräften Anpassungsfähigkeit und lebenslanges Lernen, um sich im Strukturwandel zurecht zu finden. In Zeiten des Wandels gewinnt ein stabiles Arbeitsumfeld an Bedeutung, welches durch gute Führung bewahrt werden kann.
Dies erfordert, auch eine Anpassung an veränderte Anforderungen und Kompetenzen in der Arbeitswelt, welche zugleich Chancen fördern und Herausforderungen mit sich bringen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig sich mit der eigenen Rollenklärung auseinanderzusetzen. Folgende Fragen können Wegbegleiter sein: Was sind meine Kernaufgaben? Was ist das Hauptziel meiner Rolle? Und: Was ist momentan die größte Herausforderung in meiner Rolle? Hierin liegt die Chance seine Selbstführung zu stärken.
Einer der Kernkompetenz bei Führungskräften ist die Unsicherheitskompetenz = Sicher im Umgang mit der Unsicherheit zu sein. Hiermit wird die Fähigkeit, in unbekannten, dynamischen und komplexen Situationen handlungsfähig zu bleiben und die eigne Unwissenheit oder Unsicherheit einzugestehen, beschrieben.
Eine zentrale Fragestellung wäre: Wie kann ich trotz fehlender Gewissheit handlungsfähig bleiben? Dazu gehört ebenfalls die Frage: Oder wie viel Unsicherheit kann ich mir erlauben?
Daraus ergibt sich, dass die Selbstführung mit der Selbstfürsorge (Selfcare)im engen Verhältnis steht und in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies umfasst körperliche, mentale und emotionale Bedürfnisse, die durch gezielte Fragen zu erkennen sind:
- Was brauche ich gerade?
- Wie geht es mir?
- Was tut mir gut?
Die Selbstfürsorge stärkt die Resilienz, steigert den Selbstwert und fördert das allgemeine Wohlbefinden.
Anmeldung bis zum 10.04.2026 unter info@heike-lentge.de.
Die Kosten betragen 577€. Die Rechnung wird per Mail nach Ihrer schriftlichen Anmeldung zugestellt. Die Teilnahmebestätigung erfolgt nach Zahlungseingang (letzter Termin dazu ist der 15.04.2026).
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen und auf unsere gemeinsame Zeit!
P.S.: Der nächste Termin für ein Wochenendseminar:
12.06. – 14.06.2026 … gerne vormerken.

